«Es ist schön, Patientinnen und Patienten in guten Händen zu wissen!»

Generationenwechsel im Ärztehaus Wil

Wer heute in den Medien über die bedrohliche Situation in der hausärztlichen Versorgung liest, runzelt besorgt die Stirn. «Was passiert, wenn meine Hausärztin oder mein Hausarzt in Pension geht?» – Deshalb ist die Nachfolgeregelung des regional bestens bekannten Dr. med. Maurilio Bruni im Ärztehaus Wil eine sehr gute Nachricht. Mit Dr. med. Jutta Rettig übernimmt eine engagierte junge Ärztin ab Mitte Jahr seine Patientinnen und Patienten und wird das Angebot als Hausärztin weiter ausbauen. Bruni geht seiner Passion als Tropenmediziner weiterhin nach und bietet medizinische Beratungen für Weltenbummler an.

Jutta Rettig stammt ursprünglich aus Deutschland, ist schon seit über 20 Jahren in der Schweiz tätig und kennt unser Gesundheitssystem sehr gut. Vor ihrem Wechseln nach Wil war sie in einer Gruppenpraxis im Kanton Thurgau tätig. «In der Schweiz kann man sich auf ein sehr gutes System verlassen!», meint die grossgewachsene sympathische Frau und Mutter einer fast erwachsenen Tochter. «Dabei bin ich mir bewusst: In der Rolle als Hausärztin, als Vertrauensperson für Patientinnen und Patienten begleite ich sie auf ihrem Weg, besonders dann, wenn für sie die Situation mal sehr schwierig ist. Die Koordination mit verschiedenen Einrichtungen wie Spitälern, Pflegeeinrichtungen oder Heimen gehört zum selbstverständlichen Angebot!», erklärt Rettig weiter. «Im Ärztehaus Wil fand ich ein Umfeld, das mich in vielen Dingen, rund um meine ärztliche Tätigkeit, kompetent begleitet. Das erfahrene Ärzteteam bietet zudem in Notfällen eine sichere Stellvertretung.»

Maurilio Bruni zeigt sich mit einem breiten Lächeln sehr zufrieden. Er freue sich, seine Patientinnen und Patienten in guten Händen zu wissen. Gleichzeitig möchte er noch nicht ganz auf seine ärztliche Tätigkeit verzichten. Wer sich schon einmal bei ihm vor einer grösseren Reise medizinisch beraten liess, weiss genau was das heisst. Die Gespräche führen oft sehr weit über die Impfberatung oder Tipps über Hygienemassnahmen oder Ernährung hinaus.

Tatsächlich ist eine ausreichende hausärztliche Versorgung nicht selbstverständlich. Frau Rettig erklärt, dass sie offen ist, weitere Patientinnen und Patienten aufzunehmen. Insbesondere Menschen, die im sogenannten «Hausarztmodell» versichert sind, eröffnet sich damit eine gute Gelegenheit, sich nachhaltig abzusichern.

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